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Großzügiges Duschbad unter der Dachschräge

Aus einem Badezimmer mit Badewanne, kleiner Duschkabine und vielen einzelnen Elementen entstand ein großzügiges, klar strukturiertes Duschbad. Durch die Neuordnung der Funktionen, den Verzicht auf die Badewanne und die gezielte Nutzung der Dachschräge konnte deutlich mehr Bewegungsfreiheit geschaffen werden. Warme Holzoberflächen, großformatige Fliesen und eine getönte Glaswand geben dem Raum eine ruhige, moderne Gestaltung.
Dieses Projekt wurde in der Region Südlicher Breisgau umgesetzt

In diesem Bad finden Sie:

Das neue Bad

Mehr Bewegungsfreiheit, eine großzügige Dusche und eine Dachschräge, die sinnvoll genutzt wird

Bei der Neugestaltung dieses Badezimmers stand vor allem eine bessere Nutzung der vorhandenen Fläche im Mittelpunkt. Die bisherige Aufteilung mit Badewanne und separater Duschkabine wurde vollständig überarbeitet. Anstelle mehrerer kleiner Funktionsbereiche entstand ein großzügiges Duschbad mit klaren Linien und deutlich mehr Bewegungsfreiheit.

Den größten Unterschied macht die neue Walk-in-Dusche. Sie nimmt einen großzügigen Teil des Raumes ein und ist ohne störende Einstiegskante zugänglich. Eine raumhohe, getönte Glaswand trennt den Duschbereich vom restlichen Badezimmer. Durch die dunkle Tönung entsteht eine gewisse optische Abgrenzung, ohne dass eine massive Wand den Raum unterteilt.

Die vorhandene Dachschräge wurde bewusst in die Planung integriert. Im hinteren Bereich der Dusche entstand eine fest eingebaute Sitzbank, die den Platz unter der Schräge sinnvoll nutzt. Sie bietet eine bequeme Sitzmöglichkeit beim Duschen und macht aus einer Fläche mit eingeschränkter Stehhöhe einen funktionalen Bereich.

Auch beim Stauraum wurde auf eine möglichst ruhige Gestaltung geachtet. In die Duschwand wurde eine großzügige Nische für Shampoo und Pflegeprodukte integriert. Eine weitere Wandnische neben dem WC bietet zusätzlichen Platz für alltägliche Dinge und Dekoration. Die eingesetzten Holzablagen greifen die warme Materialwirkung des Waschtischmöbels auf. Der neue Doppelwaschtisch ersetzt die beiden bisherigen Einzelwaschtische. Eine durchgehende Waschtischanlage mit vier geräumigen Schubladen bietet ausreichend Stauraum und sorgt gleichzeitig für eine aufgeräumte Optik. Die wandhängende Ausführung lässt den Boden frei und unterstützt die großzügige Raumwirkung. Darüber wurde ein breiter Spiegelschrank integriert, der zusätzlichen Stauraum schafft, ohne den Raum optisch zu überladen.

Bei der Materialauswahl wurde bewusst auf Zurückhaltung gesetzt. Großformatige Fliesen in hellen, natürlichen Farbtönen bilden eine ruhige Grundlage. Die warmen Holzfronten setzen einen gezielten Kontrast zu den hellen Flächen, während die getönte Duschabtrennung dem Bad einen modernen Charakter verleiht.

So entstand ein Badezimmer, das die vorhandene Fläche wesentlich besser nutzt und trotz Dachschräge offen und großzügig wirkt.

Ein Auszug aus unserer 3D-Ausführungsplanung

Bei diesem Projekt war die vorhandene Dachschräge eine besondere Herausforderung. Durch den Wegfall der Badewanne und die neue Raumaufteilung konnte deutlich mehr Bewegungsfreiheit geschaffen werden. Der niedrige Bereich unter der Schräge wurde dabei sinnvoll für eine integrierte Duschsitzbank genutzt.

Besonders wichtig war die genaue Abstimmung der raumhohen Glaswand, der Duscharmaturen und der eingelassenen Wandnischen. Auch die neue Waschtischanlage mit Doppelwaschtisch und großem Spiegelschrank wurde detailliert geplant.

Durch die präzise 3D-Ausführungsplanung konnten Maße, Fliesenraster und Anschlusspunkte frühzeitig festgelegt und alle Elemente aufeinander abgestimmt werden.

Wie sah das Bad vorher aus?

Vor der Sanierung war das Badezimmer mit einer Badewanne, einer separaten Duschkabine und zwei einzelnen Waschtischen ausgestattet. Durch die Anordnung der Sanitärobjekte wirkte der Raum kleinteilig und bot vergleichsweise wenig zusammenhängende Bewegungsfläche.

Die Dusche war nur über eine erhöhte Duschwanne zugänglich, während die Badewanne einen großen Teil der vorhandenen Fläche beanspruchte. Auch die Dachschräge schränkte die Nutzung einzelner Bereiche zusätzlich ein.

Kleinformatige Wandfliesen, Dekorbordüren und mehrere einzelne Möbelstücke verstärkten die unruhige Raumwirkung. Ziel der Umgestaltung war deshalb eine offenere Raumaufteilung mit großzügiger Dusche, mehr Bewegungsfreiheit und einer klaren, zeitlosen Gestaltung.

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